Das Ersttrimester-Screening dient der frühen Einschätzung des Risikos für bestimmte Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind. Es ist ein freiwilliges Angebot im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge.
Worum geht es?

Untersucht wird die Wahrscheinlichkeit für Chromosomenbesonderheiten wie die Trisomie 21. Das Screening liefert eine Risikoeinschätzung, jedoch keine endgültige Diagnose.
Wie wird es durchgeführt?

In der Regel werden eine spezielle Ultraschallmessung (zum Beispiel der Nackentransparenz) und Blutwerte der Mutter kombiniert. Aus diesen Faktoren und dem Alter wird ein individuelles Risiko berechnet.
Was bedeutet das Ergebnis?
Ein auffälliges Ergebnis bedeutet nicht, dass eine Störung vorliegt – es kann lediglich Anlass für weiterführende Untersuchungen sein. Ein unauffälliges Ergebnis schließt eine Besonderheit nicht vollständig aus.
Eine persönliche Entscheidung
Ob ein Screening gewünscht wird, entscheidet jede Schwangere für sich. Eine ausführliche Beratung im Vorfeld hilft, die Möglichkeiten und Grenzen einzuordnen.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht die ärztliche Beratung.

Ursula ist die Chefredakteurin des Apotheke Am Homburg
